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Kinder- und Elternbücher

Kleiner Floh sucht einen Namen

19. Februar 2008 | Von Simone Blaß

Schon doof irgendwie, wenn die Eltern gerade bei der eigenen Namensfindung von Ungeziefer geplagt werden. Kleiner Floh findet das – im Gegensatz zu seinen Kumpels – gar nicht witzig und hätte gerne einen neuen Namen. Doch ganz so einfach ist das nicht, er braucht dafür eine Erscheinung.

Der achtjährige Indianer ist ziemlich entnervt. Denn nicht nur, dass ihm sein Name nicht gefällt, er ist auch die einzige Rothaut weit und breit, die nicht gern reitet. Und als er zu allem Überfluss auch noch beim Belauschen des Ältestenrats erwischt wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Eine schöne Geschichte über das Großwerden, gespickt mit vielen Informationen rund um das Indianerleben. Besonders gut geeignet für kleine Leser mit ein bisschen Erfahrung, die Kapitel sind bereits etwas länger gehalten als bei den reinen Leseanfängern, jede Seite beinhaltet etwa hundert Wörter und jede Geschichte endet mit Fragen zum Thema - optimal um zu überprüfen, ob das Gelesene auch wirklich verstanden wurde.

Hans Bär (Text)/Michael Fleischmann (Illustrationen): „Kleiner Floh sucht einen Namen", gerade erst bei Carl Ueberreuter erschienen und für nur 4,95 Euro zu haben. Ein fairer Preis, wenn man eine kleine Leseratte zuhause hat.



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