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Erziehung, wenn sie älter werden

Taschengeldtabelle: Richtwerte für die Eltern

11. Mai 2010 | Von

Neben dem Taschengeld ist es ratsam, das Kind auch ab einem angemessenen Alter an einen Nebenverdienst durch beispielsweise einen Ferienjob heranzuführen.

Natürlich dürfen die schulischen Leistungen nicht darunter leiden, aber gerade Ferienjobs verschaffen dem Nachwuchs einen Einblick in die Arbeitswelt.

Und solche kleineren Tätigkeiten während der Ferien bieten ihm oder ihr gleichzeitig die Möglichkeit, sich einen Wunsch mit dem selbstverdienten Geld zu erfüllen.

Bis zum neunten Lebensjahr ist es üblich, Kindern das Taschengeld wöchentlich zu geben:

  • unter 6 Jahre: bis 1,00 Euro
  • 6-7 Jahre: bis 2,50 Euro
  • 8-9 Jahre: bis 5,00 Euro

Ab dem zehnten Lebensjahr sollte das Taschengeld monatlich ausgehändigt werden:

  • 10 Jahre: 12,50 Euro
  • 11 Jahre: 15,00 Euro
  • 12 Jahre: 17,50  Euro
  • 13 Jahre: 20,00 Euro
  • 14 Jahre: 25,00 Euro
  • 15 Jahre: 30,00 Euro
  • 16 Jahre: 40,00 Euro
  • 17 Jahre: 60,00 Euro
  • 18 Jahre: 80,00 Euro

Funktion von Taschengeld

Taschengeld hat in erster Linie die Funktion, Kindern beizubringen, mit Geld umgehen zu können. So lernen sie, wie viel Geld sie wöchentlich oder monatlich zur Verfügung haben und müssen dementsprechend haushalten.

Zusätzlich verschafft es dem Kind eine gewisse Eigenständigkeit, denn es kann selbst entscheiden, für was das Geld ausgegeben wird. Natürlich sollten Eltern schon darauf achten, dass es nicht nur für Süßigkeiten verschwendet wird, sondern  viel mehr für etwas Nützliches. Aber selbst diese Erfahrung müssen Kinder alleine machen.

Angepasst an das Alter und die damit einhergehenden steigenden Bedürfnisse, sollte dementsprechend auch die Höhe des Taschengeldes stetig ansteigen, wobei man bis zum zehnten Lebensjahr den Betrag wöchentlich und danach monatlich übergeben sollte.

Grundregeln des Taschengeldes

Prinzipiell sollte darauf geachtet werden, dass das Kind ähnlich viel bekommt wie seine Freunde oder Klassenkameraden, so dass kein Neid aufkommt. Außerdem ist es vielleicht ratsam, Kindern dann etwas mehr zukommen zu lassen, wenn sie keine weiteren finanziellen Zuschüsse seitens der Großeltern oder Paten erhalten.

Natürlich ist die Höhe des Taschengeldes immer vom Alter des Kindes und vom Familieneinkommen abhängig. Eltern, die wenig Geld zur Verfügung haben, können sich nicht an die Richtwerte der Taschengeldtabelle halten, denn schließlich geht die Versorgung der Familie vor. Wichtig ist auch, dass jedes Kind in der Familie dem Alter gemäß die gleiche Höhe an finanziellen Zuschüssen bekommt.

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Keine Kommentare

  1. [...] Übergang in die monatliche Zahlung Etwa ab dem zehnten Lebensjahr wird das Taschengeld laut der Taschengeldtabelle monatlich ausgezahlt. Der Zeitpunkt kann sich etwas verzögern, je nachdem, wie sicher das Kind inzwischen im Umgang mit Geld ist. Rund 10,- EUR werden nun im Monat ausgezahlt. Die Umstellung von der wöchentlichen auf die monatliche Auszahlung ist eine große Prüfung für die Kinder. Wenn das Kind über den Monat mit einem Betrag zu Recht kommt, wird es auch zukünftig mit Geld umgehend können. Eine Variante ist auch, zunächst einen größeren Teilbetrag des Taschengeldes auszuzahlen und wöchentlich kleine Beträge an das Kind auszugeben. Diese Lösung ist allerdings nicht in der Taschengeldtabelle zu finden. Zu finden ist die Taschengeldtabelle 2012 bei eltern.germanblogs.de. [...]

  2. Hallo,
    also es ist so, dass mein Papa kein geld bekommt (er ist arbeitslos) und meine Mutter weiss ich nicht wo die is. Aber wie kann es dann sein, dass mein Vater mir stündlich 10000 € zahlt?? Ich bin 60 Jahre alt und ledig.

  3. … eure Taschengeldtabelle ist ja geil!
    …der 8 Jährige bekommt 5€ die Woche x4 = 20€ im Monat.
    Der 10 Jährige dagegen bekommt monatlich 12,50€. Macht es einen Sinn?? Oder Denkt Ihr ab 10 können die Kinder nicht Zählen?

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